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Ein Signal auf dem Weg durch zwei Neuronen
AFB I–IIAn zwei hintereinandergeschalteten Neuronen wird das Membranpotenzial an fünf Stellen gleichzeitig gemessen (M1). Neuron A wird über viele Synapsen an seinen Dendriten 40 ms lang einmal schwach und einmal stark erregt. M2 zeigt die Messkurven.
M1Messstellen an zwei hintereinandergeschalteten Neuronen
M2Membranpotenziale an den Messstellen 1–5 (vereinfacht, Modellwerte)
- Beschreiben Sie die Messkurven der Stellen 1, 3 und 5 für das schwache und das starke Signal (M2).
- Erläutern Sie an den Messungen, welche Form der Codierung an welcher Stelle vorliegt.
- Erklären Sie, wie an Stelle 2 und zwischen den Stellen 4 und 5 die Information jeweils umcodiert wird.
- Die Kurven an Stelle 3 und Stelle 4 liegen rund 30 cm auseinander und sind trotzdem gleich. Begründen Sie, warum die Information über diese Strecke als AP-Frequenz und nicht als Amplitude übertragen wird.
Hinweise
Hinweis zu Aufgabe a)
Unterscheiden Sie Kurven mit einer glatten Erhebung von Kurven mit einzelnen Spitzen.
Hinweis zu Aufgabe b)
Achten Sie darauf, was sich zwischen schwach und stark ändert: die Höhe oder die Anzahl?
Hinweis zu Aufgabe c)
Denken Sie an den Schwellenwert am Axonhügel und an die Ca²⁺-Kanäle im Endknöpfchen.
Hinweis zu Aufgabe d)
Was geschieht mit einem abgestuften Potenzial über weite Strecken, was mit einem AP?Begründen: Sachverhalte auf Regeln, Gesetzmäßigkeiten bzw. kausale Zusammenhänge zurückführen und mit Argumenten stützen.
