MINT üben

Die Translation

Anticodons bilden, Stellen zuordnen, Zyklen durchspielen — hier wird das Ribosom zum Werkzeug.

Dein Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Die Adaptermolekül tRNA
AFB I

Fasse die tRNA in einem Satz zusammen, indem du die Lücken füllst.

Alle Felder ausfüllen, dann gemeinsam prüfen.

Die tRNA ist ein Adaptermolekül aus rund Nucleotiden. Ihr Anticodon umfasst Basen und paart mit einem Codon der mRNA.

Die tRNA verbindet Codon und Aminosäure als Adapter. Sie besteht aus etwa 80 Nucleotiden, das Anticodon aus drei Basen. Typischer Fehler: das Anticodon mit dem Codon gleichzusetzen.
Eine tRNA ist deutlich kürzer als eine Prä-mRNA.
Das Anticodon ist ein Triplett, wie das Codon.
A2
Ein Protein in Basen
AFB IIMix

Werte die Kette in drei Schritten aus: Ein Protein besteht aus 250 Aminosäuren.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Wie viele Basen umfasst die codierende Sequenz ohne Stoppcodon?  
  2. Wie viele Basen hat die Sequenz mit Stoppcodon insgesamt?  
  3. Wie viele Beladungen der tRNA sind für die 250 Aminosäuren nötig (eine je Aminosäure)?  
250 · 3 = 750 Basen. Das Stoppcodon bringt drei weitere Basen: 753. Für jede Aminosäure wird einmal eine tRNA beladen: 250 Beladungen. Typischer Fehler: das Stoppcodon als Aminosäure mitzuzählen.
Wie viele Basen liegen pro Aminosäure in der mRNA?
Das Stoppcodon codiert keine Aminosäure, zählt aber zur Sequenz.
A3
Bakterium und Mensch
AFB II

Vergleichen Sie die Translation bei Prokaryoten und Eukaryoten.

Setzen Sie in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
Merkmalnur Prokaryotennur Eukaryotenbeide
Die Ribosomen sind vom 70S-Typ.
Ribosomen sitzen teils am rauen endoplasmatischen Retikulum.
Die Translation beginnt schon an der wachsenden mRNA.
Die kleine Untereinheit bindet an der 5′-Cap.
Mehrere Ribosomen bilden an einer mRNA ein Polysom.
Die Kette beginnt mit Methionin am Startcodon AUG.
Prokaryoten: 70S-Ribosomen, keine Kernhülle, daher Kopplung von Transkription und Translation. Eukaryoten: 80S-Ribosomen, Cap-abhängiger Start, Ribosomen auch am rauen ER. Polysomen und der Start mit AUG gibt es bei beiden.
Denken Sie an die Kernhülle.
Zwei Merkmale gelten für beide.