MINT üben

Die Transkription

Stränge unterscheiden, mRNA ableiten, Introns zählen — hier wird aus der Abschrift Handwerkszeug.

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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Gen in Nucleotiden
AFB II

Ermittle die Zahl der Nucleotide in drei Schritten: Ein Gen umfasst 3 000 Basenpaare. Dabei sind 40 % des codogenen Strangs Exons.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Wie viele Nucleotide hat der codogene Strang des Gens?  
  2. Wie viele Nucleotide davon sind Exons?  
  3. Wie viele Nucleotide sind Introns?  
Der codogene Strang hat so viele Nucleotide wie das Gen Basenpaare: 3 000. 40 % davon sind 1 200 Exons, der Rest 1 800 sind Introns. Typischer Fehler: die Basenpaare mit 2 zu multiplizieren, weil das Gen doppelsträngig ist.
Ein Basenpaar entspricht hier einem Nucleotid des codogenen Strangs.
Die Introns sind alles, was nicht Exon ist.
A2
Wer macht was?
AFB I

Nennen Sie zu jedem Fachbegriff seine Funktion, indem Sie ihn mit der passenden Beschreibung verbinden.

Gegenstrang und Matrize sind nicht dasselbe.
„Codierend“ bedeutet: gleiche Sequenz wie die mRNA.
A3
Eine mRNA ableiten
AFB I

Der codogene Strang eines Gens lautet 3′-GACTTAGCA-5′. Geben Sie die mRNA an, indem Sie die Bausteine in die richtige Reihenfolge bringen.

Klicken Sie die Bausteine in der richtigen Reihenfolge an — sie wandern nacheinander in die Plätze. Ein Klick auf einen belegten Platz gibt den Baustein zurück.
mRNA: 5′-CUGAAUCGU-3′. Jede Base des codogenen Strangs wird durch ihre Partnerbase ersetzt (A → U, T → A, G → C, C → G); die mRNA verläuft antiparallel, beginnt also am 5′-Ende. Thymin kommt in RNA nicht vor.
Gegenüber von A steht in der RNA ein U.
Die mRNA beginnt gegenüber dem 3′-Ende der Matrize mit ihrem 5′-Ende.