MINT üben

Stammbäume und Gentests

Symbole lesen, Erbgänge ausschließen, Risiken berechnen und Gentests begründet bewerten.

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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Kriterien der Ethik
AFB II

Bestätigen Sie die Zuordnung: Welche Erklärung passt zu welchem ethischen Kriterium?

Welches Kriterium betont, dass die Person selbst bestimmt?
Gerechtigkeit betrifft nicht die einzelne Entscheidung, sondern den Umgang der Gesellschaft.
A2
Verteilung der Genotypen
AFB I

Zeichnen Sie das Balkendiagramm für 16 Kinder aus einer Kreuzung Aa × aa ein: Wie viele Kinder haben den Genotyp Aa, wie viele aa?

Balken mit der Maus ziehen oder nach Tab mit ↑/↓ einstellen.
Bei Aa × aa erhält jedes Kind ein a vom gesunden Elternteil mit aa. Das zweite Allel ist A oder a mit gleicher Wahrscheinlichkeit: 8 Aa und 8 aa. Typischer Fehler: die Kinder auf vier Genotypen zu verteilen, obwohl hier nur zwei möglich sind.
Wie viele Allele kann das Elternteil mit aa beisteuern?
Die Hälfte der 16 Kinder erhält A, die andere Hälfte a.
A3
Ein Beratungsprotokoll
AFB III

Ein Praktikant hat Notizen zu einer genetischen Beratung gemacht. Überprüfen Sie die Notizen.

In diesem Text stecken Fehler. Klicken Sie genau die falschen Zeilen an — die richtigen müssen stehen bleiben.
Drei Aussagen widersprechen dem Gendiagnostikgesetz oder dem Prinzip der nichtdirektiven Beratung. Richtig sind der Erbgang mit 50 % Risiko und das Recht auf Nichtwissen.
Prüfen Sie jede Zeile an Gesetz und Beratungsprinzip.
Drei Zeilen sind fehlerhaft.