MINT üben

Der genetische Code

Codons ablesen, Leseraster finden, Eigenschaften erkennen — hier wird die Code-Sonne zum Werkzeug.

Dein Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Eine mRNA übersetzen
AFB II

Gegeben ist die mRNA 5′-GCAUGACUGAGCAAUGAC-3′. Ermitteln Sie die Aminosäurekette, indem Sie die Bausteine in die richtige Reihenfolge bringen.

Klicken Sie die Bausteine in der richtigen Reihenfolge an — sie wandern nacheinander in die Plätze. Ein Klick auf einen belegten Platz gibt den Baustein zurück.
Das Leseraster beginnt am ersten AUG (3. Base): AUG ACU GAG CAA UGA → Met–Thr–Glu–Gln, dann Stopp. Wer an der ersten Base beginnt, liest GCA (Ala) und UGA (Stopp). Das Stoppcodon selbst liefert keinen Baustein.
Suchen Sie zuerst das Startcodon.
Nach UGA ist Schluss — das Stoppcodon codiert keine Aminosäure.
A2
Aussagen zum Code
AFB I

Nenne welche Aussagen zum genetischen Code stimmen. Beurteile jede Aussage einzeln.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Der Code besteht aus Tripletts, ist kommafrei und eindeutig. UGA ist ein Stoppcodon und codiert keine Aminosäure, Tryptophan hat UGG. Jede Base gehört zu genau einem Codon. Typischer Fehler: UGA als Tryptophan-Codon zu lesen, weil es dem Codon UGG ähnlich sieht.
Prüfe jede Aussage am Begriff: Wie viele Basen je Codon, wie viele Aminosäuren je Codon?
UGA gehört zu den Stoppcodons.
A3
Stärke der Befunde
AFB II

Schätze wie stark jeder Befund dafür spricht, dass der Code degeneriert ist. Wähle je Zeile eine Stufe.

Wie stark spricht jeder Befund dafür, dass der Code degeneriert ist? Mit der Tastatur: Tab zur Zeile, ←/→ zwischen den Stufen, Enter setzt.
1 = kaum5 = stark
UUU und UUC codieren beide Phenylalanin.
AUG codiert Methionin und dient als Startcodon.
GGU, GGC, GGA und GGG codieren alle Glycin.
Mehrere Codons für dieselbe Aminosäure belegen die Degeneriertheit stark. AUG ist nur ein einzelnes Codon für Methionin und zeigt darum wenig. Typischer Fehler: jeden Befund mit einem Codon als Beleg für Degeneriertheit zu werten.
Frage: Gibt es zu einer Aminosäure mehr als ein Codon?
Ein einziges Codon beweist keine Degeneriertheit.