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Ein Ökosystem im Glas
AFB I–IIIn einem luftdicht verschlossenen Glas mit Teichwasser leben Sprosse der Wasserpest (Elodea) und zwei Posthornschnecken. Das Glas steht bei konstant 20 °C zwölf Stunden unter einer Pflanzenlampe, danach zwölf Stunden im Dunkeln. Eine Sauerstoffelektrode misst den Sauerstoffgehalt des Wassers (M1). Nehmen Sie an, dass die Zellatmung aller Lebewesen im Glas im Hellen genauso schnell abläuft wie im Dunkeln.
M1Sauerstoffgehalt des Wassers im verschlossenen Glas
- Beschreiben Sie den Verlauf des Sauerstoffgehalts in M1.
- Erklären Sie den Verlauf in der Hell- und in der Dunkelphase mithilfe von Fotosynthese und Zellatmung.
- Ermitteln Sie aus M1, wie viel Sauerstoff (in mg/L) die Wasserpest während der zwölfstündigen Hellphase insgesamt durch Fotosynthese freigesetzt hat.
- Stellen Sie den Kreislauf von Kohlenstoff und Sauerstoff zwischen Wasserpest und Schnecken in einem beschrifteten Schema dar.
Hinweise
Hinweis zu Aufgabe a)
Nennen Sie Anfangs-, Höchst- und Endwert und die Art des Anstiegs bzw. Abfalls.
Hinweis zu Aufgabe b)
Welche Prozesse laufen im Hellen, welche im Dunkeln ab — und wer betreibt sie?
Hinweis zu Aufgabe c)
Der Anstieg im Hellen ist nur der Überschuss. Die Abnahme im Dunkeln verrät, wie viel die Zellatmung gleichzeitig verbraucht.
Hinweis zu Aufgabe d)
Zeichnen Sie Pflanze und Schnecke als Kästen und verbinden Sie sie mit beschrifteten Pfeilen für CO₂, O₂ und organische Stoffe.Darstellen: Zusammenhänge strukturiert und fachsprachlich wiedergeben.
