Dicke Kutikula, Krypten, Rollblätter: Wie viel Wasser spart ein Blatt — und was kostet es die Fotosynthese?
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Übungsaufgaben
Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.
A1
Abgabe im Säulendiagramm
AFB II
Zeichne ein Balkendiagramm der Wasserabgabe in g pro Stunde. Modellwerte: Rotbuche 4, Oleander 1, Kiefer 2. Stelle die Balken auf die richtige Höhe ein.
Balken mit der Maus ziehen oder nach Tab mit ↑/↓ einstellen.
Die Rotbuche gibt am meisten ab, der Oleander am wenigsten. Modellwerte, keine Messung. Typischer Fehler: Kiefer und Oleander zu vertauschen, weil beide Xerophyten sind.
Der höchste Balken gehört zur Rotbuche.
Der Oleander ist der kleinste Balken.
A2
Ordnen mit Begründung
AFB III
Diskutiere welche Maßnahmen Wasser sparen und welche die Transpiration erhöhen. Ordne jede Karte dem passenden Korb zu.
Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1spart Wasser
2erhöht die Transpiration
Wachsschicht und eingesenkte Spaltöffnungen mit feuchter Luft senken den Wasserverlust. Warme, trockene Luft und eine große dünne Fläche vergrößern ihn. Typischer Fehler: eingesenkte Spaltöffnungen als Ursache für Verdunstung zu sehen, weil dort Dampf entsteht.
Was senkt das Gefälle, was vergrößert es?
Wachs und feuchte Mulden sparen Wasser.
A3
Ein Xerophytenblatt im Querschnitt
AFB I
Die Abbildung zeigt schematisch den Querschnitt durch das Blatt eines Xerophyten. Geben Sie nacheinander an, wo die gesuchten Strukturen liegen.
Klicken Sie die gesuchte Stelle an. Mit der Tastatur: Tab oder Pfeiltasten zum Wandern, Enter zum Auswählen.
B ist die mehrschichtige Epidermis unter der Kutikula — sie war nicht gesucht, gehört aber ebenfalls zum Verdunstungsschutz. Die Spaltöffnungen (F) sitzen am Grund der Krypte (E), nicht an der Blattoberfläche: So liegt zwischen Spalt und Außenluft eine Schicht feuchter, ruhender Luft.
Die Kutikula ist die äußerste, nichtzelluläre Schicht; das Palisadengewebe besteht aus langgestreckten Zellen.
Krypten sind Einsenkungen der unteren Blattseite; die Spaltöffnung liegt an ihrem tiefsten Punkt.