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Das Chromatogramm eines Spinatextrakts
AFB I–IIFrische Spinatblätter werden mit Quarzsand und Aceton zerrieben, der Extrakt wird filtriert und auf die Startlinie einer Kieselgel-Dünnschichtplatte aufgetragen. Als Fließmittel dient ein Gemisch aus Petrolether und Aceton. Nach der Trennung zeigt die Platte vier Banden (M1): B1 ist orange, B2 blaugrün, B3 gelbgrün und B4 gelb.
M1Dünnschichtchromatogramm des Spinatextrakts
- Bestimmen Sie die Rf-Werte der Banden B1 bis B4 (M1).
- Ordnen Sie die Banden B1 bis B4 begründet den Pigmenten Carotin, Chlorophyll a, Chlorophyll b und Xanthophylle zu.
- Erklären Sie, warum die Pigmente auf der Platte unterschiedlich weit wandern.
- Bei einer Mitschülerin ist auf der Platte keine Trennung zu sehen: Sie hatte die Startlinie mit Filzstift gezogen und die Platte so tief eingestellt, dass die Startlinie im Fließmittel lag. Erläutern Sie die Folgen beider Fehler.
Hinweise
Hinweis zu Aufgabe a)
Lesen Sie Front und Bandenmitten an der Skala ab; \(R_f = s_\text{Pigment}/s_\text{Fließmittel}\).
Hinweis zu Aufgabe b)
Nutzen Sie die Farben und die Laufstrecke: Welche Pigmentgruppe ist am unpolarsten?
Hinweis zu Aufgabe c)
Denken Sie an die Wechselwirkung jedes Pigments mit dem polaren Kieselgel und mit dem unpolaren Fließmittel.
Hinweis zu Aufgabe d)
Was passiert mit Filzstift-Farbstoffen und mit Pigmenten, die direkt ins Fließmittel tauchen?Erläutern: Zusammenhänge mit Beispielen verständlich machen.
