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Spaltöffnungen oben und unten
AFB I–IIMit einem Abdruckverfahren (farbloser Nagellack wird auf die Blattoberfläche gestrichen, getrocknet und mit Klebefilm abgezogen) lassen sich die Spaltöffnungen einer Blattseite unter dem Mikroskop auszählen. Eine Kursgruppe hat so die Blätter von drei Pflanzenarten untersucht (M1). Die Blätter der Rotbuche stehen waagerecht und werden nur von oben beschienen; die Blätter des Maises stehen schräg bis steil aufgerichtet, sodass beide Seiten viel Licht erhalten.
M1Spaltöffnungsdichte auf Ober- und Unterseite
- Beschreiben Sie den Bau eines bifazialen Laubblatts im Querschnitt von der Ober- zur Unterseite.
- Berechnen Sie mithilfe von M1 für jede Art den Anteil der Spaltöffnungen, der auf der Blattunterseite liegt, sowie die Gesamtzahl der Spaltöffnungen eines Rotbuchenblatts mit \(30\,\mathrm{cm^2}\) Blattfläche.
- Erklären Sie die Verteilung der Spaltöffnungen bei der Rotbuche mit dem Bau des Laubblatts.
- Deuten Sie die Werte des Maises im Vergleich zur Rotbuche.
Hinweise
Hinweis zu Aufgabe a)
Nennen Sie jede Schicht mit ihrem kennzeichnenden Merkmal — vergessen Sie die Leitbündel nicht.
Hinweis zu Aufgabe b)
Anteil = Unterseite / (Ober- + Unterseite). Rechnen Sie \(\mathrm{cm^2}\) in \(\mathrm{mm^2}\) um: \(1\,\mathrm{cm^2} = 100\,\mathrm{mm^2}\).
Hinweis zu Aufgabe c)
Was liegt unter der oberen, was über der unteren Epidermis? Denken Sie auch an Sonne und Wasserverlust.Erklären: auf Ursachen zurückführen.
Hinweis zu Aufgabe d)
Beziehen Sie die Stellung der Blätter aus dem Einleitungstext ein.Deuten: Messwerte mit dem Fachwissen verknüpfen.
