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ATP-Synthese im Chloroplasten

Ein Farbstoff misst den pH-Wert im Chloroplasten, und ein künstliches Bläschen bildet mit dem Protein eines Archaeons ATP: Was beweist das?

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pH-Werte im belichteten Chloroplasten

AFB I–II

Mit pH-empfindlichen Farbstoffen lassen sich die pH-Werte in den Räumen intakter Chloroplasten bestimmen. M1 zeigt gerundete Werte für Spinat-Chloroplasten im Dunkeln und nach einigen Minuten Belichtung. Das Schlüsselenzym des Calvin-Zyklus, die Rubisco, arbeitet im Stroma und hat ihr Aktivitätsoptimum bei etwa pH 8.

M1pH-Werte in Chloroplast und Cytoplasma einer Blattzelle
Raumim Dunkelnnach Belichtung
Thylakoidlumen7,05,0
Stroma7,08,0
Cytoplasma7,27,2
Gerundete Literaturwerte, vereinfacht; die Angaben für das Lumen schwanken je nach Messmethode zwischen etwa 4,5 und 6.
  1. Erstellen Sie eine beschriftete Skizze eines Chloroplasten, aus der seine Membranen und Kompartimente hervorgehen.
  2. Beschreiben Sie die in M1 dargestellten Veränderungen.
  3. Erläutern Sie das Zustandekommen der pH-Änderungen und die anschließende ATP-Synthese anhand des chemiosmotischen Modells.
  4. Begründen Sie mithilfe von M1, dass der Calvin-Zyklus nicht nur über ATP und NADPH vom Licht abhängt.

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Beginnen Sie außen: Wie viele Membranen umhüllen den Chloroplasten? Welche Räume trennen die Membranen voneinander?
Hinweis zu Aufgabe b)
Vergleichen Sie Zeile für Zeile und geben Sie die Änderung in pH-Stufen an.
Hinweis zu Aufgabe c)
Drei Vorgänge verschieben Protonen: Fotolyse, Plastochinon und NADPH-Bildung. Wohin fließen die H⁺ danach?Erläutern: Zusammenhänge mit Beispielen verständlich machen.
Hinweis zu Aufgabe d)
Bei welchem pH-Wert arbeitet die Rubisco am besten — und welcher pH-Wert herrscht im Stroma im Dunkeln?