MINT üben

Rekombination und Mutation

Begriffe des Genpools ordnen, Mutationstypen erkennen, Kombinationen berechnen und Allelfrequenzen bestimmen.

Dein Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Kombinationen bei der Erbse
AFB II

Die Gartenerbse besitzt 2n = 14 Chromosomen. Nehmen Sie an, dass sich die homologen Chromosomen jedes Paares stets in ihren Allelen unterscheiden, und lassen Sie Crossing-over außer Acht. Berechnen Sie die Anzahl der Kombinationen.

Rechnen Sie die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft. Dezimalzahlen mit Komma oder Punkt.
  1. Anzahl der homologen Chromosomenpaare Paare
  2. genetisch verschiedene Keimzellen einer Pflanze Keimzellen
  3. mögliche Zygoten aus zwei Pflanzen (Eizelle × Pollen) Zygoten
Jedes der 7 Paare kann in der Meiose I auf zwei Arten verteilt werden: 27 = 128 Keimzelltypen. Da jede der 128 Eizellsorten mit jeder der 128 Pollensorten zusammentreffen kann, ergeben sich 128 · 128 = 16 384 Zygotentypen — ohne Crossing-over. Mit Crossing-over sind es noch weit mehr.
Jedes Paar kann auf zwei Arten verteilt werden; die Möglichkeiten multiplizieren sich.
27 = 128; jede Eizelle kann mit jedem Pollenkorn zusammentreffen.
A2
Blattläuse im Jahreslauf
AFB III

Blattläuse vermehren sich im Sommer ungeschlechtlich: Weibchen bringen ohne Befruchtung Töchter hervor, deren Eizellen durch Mitose entstehen. Im Herbst treten Männchen auf, und es folgt eine geschlechtliche Fortpflanzung. Beurteilen Schritt für Schritt die genetischen Folgen.

Spielen Sie den Weg Schritt für Schritt durch: Was ist jetzt richtig? Nur die richtige Karte bringt Sie weiter.
    Ungeschlechtliche Fortpflanzung vermehrt einen Genotyp schnell, Variabilität entsteht dann nur durch Mutation. Die geschlechtliche Phase erzeugt durch Rekombination viele neue Genotypen.
    Unterscheiden Sie Mitose (erbgleich) und Meiose (Rekombination).
    Keine Fortpflanzungsform erzeugt gezielt passende Nachkommen.
    A3
    Begründung der Rekombination
    AFB II

    Begründe warum Rekombination die Variabilität erhöht, ohne neue Allele zu erzeugen. Setze die Begründung aus den Bausteinen zusammen.

    Setze den Bauplan von links nach rechts zusammen. Ein Klick legt den Baustein auf den nächsten freien Platz, ein Klick im Bauplan legt ihn zurück. Enter funktioniert genauso.
    Rekombination verteilt vorhandene Allele neu auf die Keimzellen. Erst Mutation erzeugt wirklich neue Allele. Typischer Fehler: Rekombination als Ursache neuer Allele zu nennen.
    Was tut Rekombination mit den Allelen, was erzeugt sie?
    Sie mischt; sie erzeugt nichts Neues.