MINT üben

Sozialverhalten der Primaten

Paarungssysteme an Körpergröße und Hoden erkennen, Ursachen des Sozialverhaltens einordnen und Hypothesen zum Infantizid prüfen.

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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Wie verschieden sind die Geschlechter?
AFB II

Der Dimorphismus-Index ist das Verhältnis der Körpermasse von Männchen zu Weibchen. Berechnen Sie ihn für vier Arten (Richtwerte, auf zwei Nachkommastellen).

Füllen Sie alle Felder aus und prüfen Sie dann. Enter in einem Feld prüft ebenfalls. Dezimalzahlen mit Komma oder Punkt.
Art (Körpermasse Männchen : Weibchen)Dimorphismus-Index
Weißhandgibbon (5,7 kg : 5,4 kg)
Westlicher Gorilla (170 kg : 85 kg)
Schimpanse (45 kg : 36 kg)
Mantelpavian (18 kg : 10 kg)
Gibbon 1,06; Gorilla 2,00; Schimpanse 1,25; Mantelpavian 1,80. Die beiden Arten mit Einmann-Gruppen haben den größten Index: Wer eine ganze Gruppe von Weibchen gegen Rivalen verteidigt, profitiert von einem großen Körper. Beim monogamen Gibbon sind die Geschlechter fast gleich schwer.
Teilen Sie die Masse des Männchens durch die des Weibchens.
Beim Gorilla ergibt sich genau 2.
A2
Ein Referat über Primaten
AFB III

Ein Schüler hat Notizen für ein Referat angefertigt. Überprüfen Sie seine Aussagen.

In diesem Text stecken Fehler. Klicken Sie genau die falschen Zeilen an — die richtigen müssen stehen bleiben.
Drei Aussagen sind falsch: absolute und relative Hodengröße verwechselt, exogen und endogen vertauscht, finale Erklärung mit Populationsbezug.
Prüfen Sie jede Aussage an einer Definition aus dem Unterkapitel.
Drei Aussagen sind falsch.
A3
Mix: Warum Schimpansen große Hoden haben
AFB IIMix

Leiten Sie mit dem Prinzip der Selektion her, warum Schimpansenmännchen im Verhältnis sehr große Hoden haben. Legen Sie die Kette, zwei Bausteine bleiben übrig.

Setze den Bauplan von links nach rechts zusammen. Ein Klick legt den Baustein auf den nächsten freien Platz, ein Klick im Bauplan legt ihn zurück. Enter funktioniert genauso.
In Vielmännergruppen entscheidet die Spermienkonkurrenz mit über die Vaterschaft. Männchen mit größeren Hoden haben mehr Nachkommen – das Merkmal nimmt in der Population zu. Typischer Fehler: große Hoden mit großem Körper zu erklären.
Wo findet die Konkurrenz der Männchen hier statt?
Selektion: Wer mehr Nachkommen hat, gibt sein Merkmal häufiger weiter.