Körper, Hoden und Paarung
AFB I–IIDie drei Menschenaffen in M1 leben in unterschiedlichen Paarungssystemen. Neben der Körpermasse unterscheiden sie sich auffällig in der Masse der Hoden. M2 beschreibt Beobachtungen an Schimpansen im Freiland.
| Art | Paarungssystem | Körpermasse Männchen | Körpermasse Weibchen | Hodenmasse (beide Hoden) |
|---|---|---|---|---|
| Weißhandgibbon | Monogamie | 5,7 kg | 5,4 kg | 5,5 g |
| Westlicher Gorilla | Einmann-Haremsgruppe | 170 kg | 85 kg | 30 g |
| Schimpanse | Vielmännergruppe | 45 kg | 36 kg | 120 g |
(1) Ein Weibchen in der fruchtbaren Phase zeigt eine auffällige Genitalschwellung und paart sich an einem Tag oft mit mehreren Männchen der Gruppe. (2) Ranghohe Männchen bleiben in den Tagen höchster Fruchtbarkeit dicht bei einem Weibchen und vertreiben andere Männchen. (3) Männchen töten gelegentlich Jungtiere fremder Nachbargemeinschaften, aber nur sehr selten Jungtiere von Weibchen, mit denen sie sich gepaart haben.
- Berechnen Sie für jede Art den Anteil der Hodenmasse an der Körpermasse des Männchens in Prozent sowie das Verhältnis der Körpermasse von Männchen zu Weibchen (M1).
- Erklären Sie den großen Geschlechtsdimorphismus beim Gorilla ultimat.
- Begründen Sie die Unterschiede in der relativen Hodenmasse mit den Paarungssystemen.
- Erläutern Sie anhand von M2, wie Männchen und Weibchen bei Schimpansen ihre reproduktive Fitness maximieren.
