MINT üben

Molekulare Verwandtschaft

Sequenzen zählen, die molekulare Uhr eichen, Cytochrom c auswerten — und entscheiden, welches Gen welche Frage beantworten kann.

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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Fachbegriffe des Sequenzvergleichs
AFB I

Ordnen Sie jedem Fachbegriff die passende Beschreibung zu.

Welche Begriffe betreffen das Zählen, welche die Umrechnung in Zeit?
Die Hybridisierung vergleicht ganze Genome, nicht einzelne ausgerichtete Sequenzen.
A2
Molekulare Belege
AFB I

Nennen Sie alle Befunde, die als molekulare Homologien für eine gemeinsame Abstammung sprechen.

Mehrere Antworten sind richtig. Markieren Sie alle zutreffenden und klicken Sie dann auf „Prüfen“.
Universeller Code, austauschbares Cytochrom c und ATP als gemeinsamer Energieträger lassen sich nur durch gemeinsame Vorfahren erklären. Die gleichbleibende Körpertemperatur ist bei Vögeln und Säugern unabhängig entstanden, Hämocyanin und Hämoglobin sind verschiedene Proteine, und die Flossenform ist eine Konvergenz.
Eine molekulare Homologie betrifft Moleküle, die auf ein gemeinsames Vorfahrenmolekül zurückgehen.
Drei Befunde sind richtig; zwei der falschen sind Analogien.
A3
Welches Gen für welche Frage?
AFB III

Beurteilen Sie, wie gut sich das jeweilige Molekül für die Fragestellung eignet.

Wählen Sie für jede Zeile eine Stufe von 1 (ungeeignet) bis 5 (sehr gut geeignet). Mit der Tastatur: Tab zur Zeile, ←/→ zwischen den Stufen, Enter setzt.
1 = ungeeignet5 = sehr gut geeignet
langsam veränderliches Cytochrom c, um die Verwandtschaft von Pflanzen, Pilzen und Tieren zu klären
langsam veränderliches Cytochrom c, um zwei Populationen einer Vogelart zu unterscheiden
schnell veränderlicher, nicht codierender Abschnitt der Mitochondrien-DNA, um Populationen einer Art zu vergleichen
schnell veränderlicher, nicht codierender Abschnitt, um die Trennung von Bakterien und Tieren zu datieren
Gen für ribosomale RNA, das in allen Lebewesen vorkommt, um die großen Gruppen aller Lebewesen zu ordnen
Ein Gen muss so schnell ticken, dass Unterschiede entstanden sind, aber so langsam, dass sich die Positionen noch nicht mehrfach verändert haben. Für uralte Trennungen eignen sich langsame, für junge Trennungen schnelle Abschnitte.
Wie viele Unterschiede erwarten Sie bei einem langsamen Gen nach kurzer Zeit?
Ein schnell veränderlicher Abschnitt ist nach sehr langer Zeit „gesättigt“.