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See-Elefanten nach der Jagd
AFB I–IISee-Elefanten sind große Robben. Der Nördliche See-Elefant lebt an der Pazifikküste Nordamerikas, der Südliche See-Elefant in den Meeren um die Antarktis. Beide Arten wurden im 19. Jahrhundert wegen ihres Trans stark bejagt. M1 fasst Befunde zusammen, M2 zeigt das Ergebnis einer Computersimulation.
M1Bestand und genetische Variabilität (vereinfacht, Größenordnungen nach Literaturangaben)
| Nördlicher See-Elefant | Südlicher See-Elefant | |
|---|---|---|
| geringster Bestand | um 1890: wenige Dutzend Tiere | nie unter mehrere Zehntausend Tiere |
| heutiger Bestand | über 200 000 Tiere | etwa 700 000 Tiere |
| untersuchte Genorte mit mehr als einem Allel | fast keine | zahlreiche |
| verschiedene Varianten eines untersuchten DNA-Abschnitts | 2 | über 20 |
M2Computersimulation: sechs Populationen mit je 1000 Individuen; in den Generationen 21 und 22 pflanzen sich nur 5 Individuen fort
- Beschreiben Sie die Unterschiede zwischen den beiden Arten (M1).
- Erklären Sie die geringe genetische Variabilität des Nördlichen See-Elefanten.
- Werten Sie die Simulation in M2 aus.
- Erläutern Sie, warum der Nördliche See-Elefant trotz seines großen Bestands als gefährdeter gelten kann als eine gleich große Population mit hoher Variabilität.
Hinweise
Hinweis zu Aufgabe a)
Vergleichen Sie Zeile für Zeile und achten Sie auf den Gegensatz zwischen heutigem Bestand und Variabilität.
Hinweis zu Aufgabe b)
Welche Allele konnten die wenigen Überlebenden weitergeben?
Hinweis zu Aufgabe c)
Gliedern Sie in drei Abschnitte: vor, während und nach dem Flaschenhals.
Hinweis zu Aufgabe d)
Was geschieht, wenn sich die Umwelt ändert, etwa durch einen neuen Krankheitserreger?Erläutern: Einen Sachverhalt so darstellen, dass Zusammenhänge und Bedingungen verständlich werden – mit Beispielen oder Belegen.
