MINT üben

Der Reflex

30 Übungen zum Reflex — vom Reflexbogen bis zur Reaktionszeit.

Dein Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Fehler im Heft
AFB IMix

Bestimme im Heft einer Mitschülerin. Eine Zeile anklicken heißt: diese Aussage ist falsch. Die Korrektur steht danach dabei.

In diesem Heft stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Der Kniesehnenreflex dauert etwa 0,03 s. Reflexe laufen gleich ab und sind angeboren. Die Umschaltung findet im Rückenmark statt, nicht im Gehirn. Typischer Fehler: anzunehmen, dass man einen Reflex durch Willen unterdrücken kann.
Achte auf die Zeitangabe und auf den Ort der Umschaltung.
Zeit: 0,03 s, nicht 0,2 s. Ort: Rückenmark, nicht Großhirn.
A2
Der Reflexweg auf der Skizze
AFB IMix

Lies ab in der Skizze, welcher Teil gemeint ist. Klicke den Teil an.

Klicke das gesuchte Feld an. Mit der Tastatur: Tab oder Pfeiltasten zum Wandern, Enter zum Auswählen.

Beim Reflex wird im Rückenmark umgeschaltet, dort liegt die Schaltstelle. Das Gehirn ist beim Reflex nicht beteiligt und erfährt erst danach davon. Typischer Fehler: das Gehirn als Schaltstelle zu wählen, weil es die Zentrale des Körpers ist.
Die Schaltstelle des Reflexes liegt im Wirbelkanal.
Rückenmark: die Schaltstelle. Gehirn: nicht beteiligt.
A3
Fängst du das Glas?
AFB III

Ein Glas kippt über die Tischkante und fällt 0,8 m tief. Du reagierst bewusst mit 0,2 s Reaktionszeit, danach braucht dein Arm noch 0,15 s, um unter das Glas zu kommen. Rechne mit g = 10 m/s².

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Fallzeit des Glases bis zum Boden: t = √(2s : g) s
  2. Zeit, bis deine Hand unter dem Glas ist s
  3. Zeitreserve: Fallzeit minus Zeit der Hand s
t = √(2 · 0,8 m : 10 m/s²) = √0,16 s² = 0,40 s. Die Hand braucht 0,2 s + 0,15 s = 0,35 s. Es bleiben nur etwa 0,05 s Reserve — wer abgelenkt ist und langsamer reagiert, fängt das Glas nicht mehr. Einen Reflex, der das Glas fängt, gibt es nicht: Fangen ist immer eine bewusste, erlernte Reaktion.
Setze in die Formel für die Fallzeit s = 0,8 m ein.
Die Zeit der Hand setzt sich aus Reaktionszeit und Bewegungszeit zusammen.