MINT üben

Angepasst an den Lebensraum

30 Übungen zu Angepasstheiten im Wald — vom Maulwurf bis zum Schattenblatt.

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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Dicke vergleichen
AFB III

Unter dem Mikroskop misst Mara die Dicke von Buchenblättern: Sonnenblatt 0,22 mm, Schattenblatt 0,11 mm. Die Palisadenschicht ist im Sonnenblatt 0,10 mm dick, im Schattenblatt 0,04 mm.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Wievielmal so dick ist das Sonnenblatt? -mal
  2. Welchen Anteil der Blattdicke hat das Palisadengewebe im Sonnenblatt? (in Prozent, gerundet) %
  3. Welchen Anteil hat es im Schattenblatt? (in Prozent, gerundet) %
Im Sonnenblatt nimmt das Palisadengewebe einen größeren Anteil der Blattdicke ein — dort wird bei viel Licht besonders viel Fotosynthese betrieben.
Teile 0,22 durch 0,11.
Anteil = Palisadenschicht : Blattdicke · 100 %.
A2
Fell, Stacheln, Tarnung
AFB IIMix

Vergleiche in Paaren zusammen, welches Merkmal zu welchem Tier gehört.

Decke zwei Karten auf, die zusammengehören. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter aufdecken, Pfeiltasten zum Wandern.
Der Schneehase tarnt sich im Winter mit weißem Fell. Der Igel schützt sich mit Stacheln. Das Rehkitz liegt im hohen Gras und ist durch das Fleckenmuster getarnt. Typischer Fehler: das Rehkitz mit den Stacheln zu verbinden, weil beide Schutz bieten.
Das Merkmal sagt dir, ob es um Tarnung oder um Abwehr geht.
Weiß passt zum Schnee; Stacheln schützen gegen Feinde; Flecken tarnen im Gras.
A3
Mix: Palisade im Blatt
AFB IMix

Lies im Querschnitt ab, in welcher Schicht die meisten Chloroplasten liegen. Dort findet der größte Teil der Fotosynthese statt.

Klicke das gesuchte Feld an. Mit der Tastatur: Tab oder Pfeiltasten zum Wandern, Enter zum Auswählen.

obere Epidermis Palisadengewebe Schwammgewebe untere Epidermis
Im Palisadengewebe liegen besonders viele Chloroplasten, weil dort das meiste Licht ankommt. Die Schwammschicht darunter hat weniger. Die Epidermis schützt, enthält aber kaum Chloroplasten. Typischer Fehler: die untere Epidermis zu wählen, weil dort die Spaltöffnungen liegen – die Öffnungen dienen dem Gasaustausch, nicht der Fotosynthese.
Wo kommt das Licht am stärksten an? Dort steht die dichteste Schicht der Chloroplasten.
Die dichte Schicht direkt unter der oberen Epidermis ist gemeint.