30 Übungen zu Ausläufern, Knollen, Zwiebeln und Stecklingen.
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Übungsaufgaben
Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.
A1
Wie vermehren sie sich?
AFB II
Interpretiere die Beschreibungen: Entscheide in jeder Zeile, ob die Vermehrung ungeschlechtlich oder geschlechtlich ist und ob die Nachkommen der Mutterpflanze gleichen oder sich unterscheiden können.
Wähle in jedem Menü den passenden Eintrag. Alle Felder müssen stimmen.
Beschreibung
Vermehrung
Nachkommen
Eine Narzisse bildet neben der alten Zwiebel zwei Tochterzwiebeln.
Auf die Narbe einer Pflaumenblüte gelangt Pollen, später reift eine Frucht mit Samen.
Ein Trieb der Fuchsie bildet im Wasserglas Wurzeln.
Ein Sonnenblumenkern wird in die Erde gelegt und keimt.
Tochterzwiebel und Steckling sind ungeschlechtliche Vermehrung: ein Elternteil, gleiche Nachkommen. Pflaume und Sonnenblume bilden Samen aus Eizelle und Spermazelle, die Nachkommen können sich unterscheiden. Typischer Fehler: zu glauben, aus einem Kern wachse eine genaue Kopie der Mutterpflanze – das gilt nur für Teile der Mutterpflanze.
Frage dich in jeder Zeile: Wächst die neue Pflanze aus einem Teil der Mutterpflanze oder aus einem Samen?
Zeile 1 und 3: ungeschlechtlich, gleichen. Zeile 2 und 4: geschlechtlich, können sich unterscheiden.
A2
Der Ausläufer im Beet
AFB II
Erläutere Schritt für Schritt, was du unter einer Hecke beobachtest, wo viele gleiche kleine Pflanzen durch dünne Triebe mit einer großen Pflanze verbunden sind.
Spiele den Rechenweg Schritt für Schritt durch: Was passiert als Nächstes? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
Du hast gezeigt: Dünne Triebe weisen auf Ausläufer, eigene Wurzeln machen die Tochter selbstständig, und die gleichen Erbanlagen bringen das Krankheitsrisiko. Typischer Fehler: zu glauben, die Töchter seien wegen der eigenen Wurzeln geschützt.
Gehe die Beobachtung der Reihe nach durch: Verbindung, Wurzeln, Umpflanzen, Krankheit.
Ausläufer, eigene Wurzeln, wächst weiter und gleicht der Mutter, kann ebenfalls erkranken.
A3
Zwei Beete, ein Pilz
AFB IIITrick
Beurteile wie viele Pflanzen erkranken: Eine Gärtnerin hat zwei Beete mit je 40 Pflanzen. In Beet 1 sind alle 40 Pflanzen Töchter derselben Mutterpflanze. In Beet 2 stehen 40 Pflanzen aus Samen, nur 10 davon haben zufällig dieselben Erbanlagen wie die Mutterpflanze. Ein Pilz befällt alle Pflanzen mit den Erbanlagen der Mutterpflanze. Wie viele Pflanzen erkranken in beiden Beeten zusammen?
Rechne selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
In Beet 1 haben alle 40 Pflanzen dieselben Erbanlagen wie die Mutterpflanze, also erkranken alle. In Beet 2 sind es nur die 10 Pflanzen mit denselben Erbanlagen: 40 + 10 = 50. Typischer Fehler: 10 oder 80 anzugeben, weil man nur ein Beet oder beide Beete vollständig zählt.
Frage dich für jedes Beet: Welche Pflanzen haben die Erbanlagen der Mutterpflanze?
Beet 1: alle 40. Beet 2: nur 10. Zusammen 40 + 10 = 50.