MINT üben

Drei Wege durch den Winter

Murmeltier, Dachs und Zauneidechse — jedes Tier hat seinen eigenen Plan für die kalte Zeit. Kennst du ihn?

Dein Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Fund im Gartenhaus
AFB III

Beim Aufräumen findet Familie Weber im Januar im Gartenhaus eine Haselmaus. Sie liegt eingerollt und kalt in einem Nest aus Gras. Beurteile die Vorschläge: Markiere alle, die richtig sind.

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Kalt und steif zu sein ist im Winterschlaf normal. Jede Störung lässt die Haselmaus aufwachen und ihren Körper aufheizen — das verbraucht viel Fett. Wärme im Wohnzimmer würde sie ebenfalls aufwecken. Futter hilft nicht: Im Winterschlaf frisst sie nichts.
Was braucht ein Winterschläfer vor allem: Wärme, Futter oder Ruhe?
Überlege bei jedem Vorschlag: Weckt er die Haselmaus auf?
A2
Herzschlag im Schlaf
AFB I

Berechne die Werte für einen Winterschläfer (Modellwerte): Sein Herz schlägt wach 200-mal pro Minute, im Winterschlaf nur 10-mal pro Minute.

Alle Felder ausfüllen, dann gemeinsam prüfen.

Im Winterschlaf schlägt das Herz um Schläge pro Minute langsamer. Es schlägt dann -mal langsamer als im Wachzustand.

200 − 10 = 190 Schläge weniger. 200 : 10 = 20, das Herz schlägt also 20-mal langsamer. Typischer Fehler: bei „wie oft langsamer“ zu subtrahieren statt zu teilen.
Für „um wie viel weniger“ rechnest du minus, für „wie oft langsamer“ rechnest du geteilt.
200 − 10 = 190; 200 : 10 = 20.
A3
Welche Kurve gehört dazu?
AFB II

Deute die vier Bilder: Die gestrichelte orange Linie zeigt die Temperatur der Umgebung über den Winter, die durchgezogene blaue Linie die Körpertemperatur eines Tieres. Wähle das Bild, das eine Mauereidechse in Winterstarre zeigt.

Klicke die passende Karte an und prüfe dann. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter auswählen.
Bild C: Die Körpertemperatur liegt genau auf der Umgebungstemperatur, so ist es bei wechselwarmen Tieren in der Winterstarre. Bild A zeigt ein gleichwarmes Tier, Bild B einen Winterschläfer, Bild D ein Tier mit Winterruhe. Typischer Fehler: Bild B zu wählen, weil auch dort die Kurve im Winter sinkt – sie bleibt aber deutlich über der Umgebungstemperatur.
Suche die Kurve, die der gestrichelten Linie überall folgt.
Nur in Bild C liegen die beiden Linien übereinander.