Das HI-Virus unter der Lupe
AFBIm Elektronenmikroskop erscheint das HI-Virus (HIV) als Kugel mit etwa 100 nm Durchmesser; M1 zeigt seinen Bau schematisch. Ein Patient hat sich vor zehn Jahren angesteckt, wurde aber nie behandelt. M2 zeigt, wie sich seitdem die Zahl seiner T-Helferzellen im Blut entwickelt hat. Sinkt der Wert unter 200 T-Helferzellen je µl Blut, sprechen Ärztinnen und Ärzte vom Krankheitsbild AIDS.
- Nenne die in M1 mit 1 bis 5 bezeichneten Bauteile.Tipp a)
Arbeite von außen nach innen: Was ragt heraus, was umhüllt das Virus, was verpackt das Erbgut – und was liegt neben dem Erbgut?
- Gib für jedes Bauteil aus a) an, ob es nach dem Bauplan des Virus gebildet wird oder aus der Wirtszelle stammt.Tipp b)
Denke an den Schritt, mit dem das Virus seine letzte Wirtszelle verlassen hat.
- Lies aus M2 ab, wie viele T-Helferzellen je µl Blut der Patient nach 6 Jahren hat und zwischen welchen Jahren die Grenze von 200 je µl unterschritten wird.Tipp c)
Gehe beim Wert 6 der Rechtsachse senkrecht nach oben bis zur Kurve und dann waagerecht zur Hochachse. Für die Grenze suchst du den Schnittpunkt mit der gestrichelten Linie.
- Beschreibe, wie das HI-Virus an eine T-Helferzelle andockt und wie sein Kapsid ins Cytoplasma gelangt.Tipp d)
Es sind zwei Schritte: Welche Moleküle binden beim Andocken aneinander? Welche Membranen verschmelzen danach?
