Sieben Merkmale im Klostergarten
AFBGregor Mendel arbeitete im Garten des Augustinerklosters in Brünn. Er kreuzte jeweils zwei reinerbige Erbsensorten, die sich nur in einem Merkmal unterschieden (P). Die Samen der F1 säte er aus und ließ die F1-Pflanzen sich selbst bestäuben; so erhielt er die F2. M1 zeigt einen Teil seiner Ergebnisse aus dem Jahr 1865.
| Merkmal | P: Sorte 1 × Sorte 2 | F1 | F2 |
|---|---|---|---|
| Samenform | rund × runzlig | alle rund | 5474 rund, 1850 runzlig |
| Blütenfarbe | violett × weiß | alle violett | 705 violett, 224 weiß |
| Hülsenform | gewölbt × eingeschnürt | alle gewölbt | 882 gewölbt, 299 eingeschnürt |
| Hülsenfarbe | gelb × grün | alle grün | 428 grün, 152 gelb |
| Sprosslänge | lang × kurz | alle lang | 787 lang, 277 kurz |
- Lies aus M1 ab, welche Ausprägung der Hülsenfarbe dominant ist.Tipp a)
Schau in die Spalte F1: Welche Ausprägung zeigen alle Nachkommen der beiden reinerbigen Sorten?
- Nenne die Mendelsche Regel, die durch die Spalte F1 bestätigt wird.Tipp b)
In der F1 sehen in jeder Zeile alle Pflanzen gleich aus.
- Gib für das Merkmal Sprosslänge die Genotypen der beiden P-Sorten und der F1 an. Verwende die Allele L und l.Tipp c)
Der Großbuchstabe steht für das dominante Allel. Reinerbige Pflanzen haben zwei gleiche Allele.
- Beschreibe, wie die Zahlen der F2 zur Spaltungsregel passen.Tipp d)
Teile in einer Zeile die größere Zahl durch die kleinere und vergleiche mit dem Verhältnis der Spaltungsregel.
