Fliegen unter dem Röntgengerät
AFBEine Forschungsgruppe bestrahlt männliche Fruchtfliegen unterschiedlich stark mit Röntgenstrahlung und paart sie danach mit unbestrahlten Weibchen. Bei den Nachkommen zählt sie neu aufgetretene, sichtbare Mutationen, zum Beispiel eine andere Augenfarbe oder verkümmerte Flügel. M1 zeigt die Ergebnisse.
| Röntgendosis in Gy | 0 | 10 | 20 | 40 |
|---|---|---|---|---|
| neue Mutationen je 1000 Nachkommen | 1 | 6 | 11 | 21 |
- Nenne die drei Arten von Mutationen und je ein Kennzeichen.Tipp a)
Überlege, ob ein einzelnes Gen, die Struktur eines Chromosoms oder die Zahl der Chromosomen betroffen ist.
- Lies aus M1 ab, wie viele neue Mutationen je 1000 Nachkommen ohne Bestrahlung und bei 20 Gy auftreten.Tipp b)
„Ohne Bestrahlung“ entspricht der Dosis 0 Gy.
- Gib an, in welchen Zellen der bestrahlten Männchen die gezählten Mutationen entstanden sein müssen.Tipp c)
Die Mutationen wurden nicht bei den bestrahlten Fliegen selbst gezählt, sondern bei ihren Nachkommen.
- Berechne, wie viele Mutationen je 1000 Nachkommen bei 10 Gy und bei 40 Gy zusätzlich durch die Strahlung entstehen, und um welchen Faktor die zusätzliche Zahl bei 40 Gy größer ist als bei 10 Gy.Tipp d)
Ziehe von jedem Wert die Mutationen ab, die auch ohne Strahlung auftreten. Teile dann die beiden Ergebnisse durcheinander.
