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Die Evolutionsfaktoren

30 Übungen zu Mutation, Rekombination und Selektion — von Bakterien bis Kaninchen.

Dein Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Gelbe und grüne Heuschrecken
AFB II

Weise nach, dass der Anteil gelber Heuschrecken nach einer Generation auf 50 % sinkt. Am Anfang sind 60 von 100 Heuschrecken gelb. Gelbe überleben zu 50 %, grüne zu 75 %. Rechne Schritt für Schritt.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Überlebende gelbe Heuschrecken (50 % von 60)  
  2. Überlebende grüne Heuschrecken (75 % von 40)  
  3. Anteil gelber Heuschrecken nach der Generation in %  
Von den 60 gelben überleben 30, von den 40 grünen 30. Also sind 30 von 60 Überlebenden gelb: 50 %. Der Anteil sinkt von 60 % auf 50 %, weil die grünen seltener gefressen werden. Typischer Fehler: den Anteil auf alle 100 Tiere statt auf die Überlebenden zu beziehen.
Rechne zuerst die Überlebenden beider Farben aus.
Der Anteil bezieht sich auf die Überlebenden: 30 von 60.
A2
Individuum oder Population
AFB I

Stelle die Beispiele dar: Ziehe jede Karte in den Korb, der sie beschreibt, ob sich das einzelne Tier oder die Population verändert.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Individuum
2Population
Die Maus und die Pflanze verändern sich im eigenen Leben und geben das nicht weiter. Der Anteil eines Merkmals in einer Gruppe verändert sich in der Population über Generationen. Typischer Fehler: das einzelne Tier für den Träger der Evolution zu halten.
Frag dich, ob es um ein Tier oder um eine Gruppe über viele Generationen geht.
Individuum: Veränderung im Leben. Population: Anteil über Generationen.
A3
Evolution im Leben?
AFB IIIMix

Diskutiere warum Evolution nicht im Leben eines einzelnen Tieres stattfindet. Fülle die Lücken; ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Eine Veränderung, die nur im Leben eines Tieres auftritt und nicht erblich ist, heißt . Evolution betrifft dagegen die und wird durch gesteuert.

Evolution ist eine Veränderung der Häufigkeit von Merkmalen in der Population über Generationen. Ein einzelnes Tier kann sich zwar im Leben ändern, diese Änderung ist aber nicht erblich. „Mutation“ bleibt übrig, weil sie die Erbinformation verändert, aber hier nicht gesucht ist. Typischer Fehler: Modifikation als Evolution zu deuten.
Eine nicht erbliche Änderung im Leben eines Tieres heißt Modifikation.
Modifikation, Population, Selektion: das übrige Wort ist Mutation.